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Erweiterung einer bestehenden Bilderkennungssoftware zur Detektion von Qualitätsmerkmalen, insbesondere Poren
Inhalt
Die Qualität elektronische Baugruppen hängt u. a. von der Lötqualität der Kontaktstellen zwischen Bauelement und Verdrahtungsträger ab. Ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Charakterisierung der Kontaktstelle ist die Röntgeninspektion. Dabei stellen sich Poren in Lotkontakten im Grauwertbild als helle Flächen dar. Diese Poren können durch geeignete Erkennungsalgorithmen ausgewertet werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, eine softwarebasierte Lösung zur robusten Erkennung von Poren in Lötstellen von zweipoligen SMD Chips zu erarbeiten und umzusetzen. Bevorzugt wird eine Erweiterung in das bestehende Softwaretool „Voiderkennung“ mittels C++.
Teilaufgaben:
Wünschenswert sind Kenntnisse einer Programmiersprache (bevorzugt C++)


Umfang
ca. 100 h
Beginn ab sofort (Mai 2012)
Ansprechpartner
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Sebastian Meyer
Raum: BAR E/63-2
Telefon HA: 32079
Zerstörungsfreie Prüfung von Lötstellen (ESF-Nachwuchsforschergruppe)
Inhalt
Im Rahmen der Nachwuchsforschergruppe „Hochzuverlässige 3D-Mikrosysteme“ soll ein Anregungssystem zur induktiven Prüfung von elektrischen Verbindungen entwickelt werden. Dabei gibt es verschiedene Teilaufgaben, die Sie entweder eigenständig bearbeiten oder bei deren Bearbeitung Sie assistieren können:
Kenntnisse elektro-magnetischer Felder sind von Vorteil. Die Fortführung der Aufgabenstellung in einer Studien- oder Diplomarbeit ist möglich.

Umfang
nach Vereinbarung
Beginn ab sofort
Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Johannes Bohm
Raum: BAR E/63-2
Telefon HA: 32079
Alternative Kontaktierungsverfahren für elektronische Bauelemente bei Anwendung von Self-Alignment
Inhalt
Die fortschreitende Miniaturisierung in der Elektronik führt zu immer höheren Genauigkeitsanforderungen bei der Platzierung von Bauelementen und Chips auf elektronischen Baugruppen. Toleranzbereiche von wenigen Mikrometern sind aktuell durchaus üblich und stellen entsprechend hohe Anforderungen an das Equipment. Eine Alternative stellt das so genannte Self-Alignment dar: Hier sollen spezielle Verfahren angewendet werden, um vorplatzierte Bauelemente ohne weitere Einflussnahme von außen mit hoher Genauigkeit in ihre endgültige Sollposition zu bewegen. Im Anschluss an eine solche "Selbstjustage" muss das Bauelement elektrisch und mechanisch Kontaktiert werden, wobei die speziellen Anforderungen des Self-Alignment zu berücksichtigen sind.
Letztere Problemstellung bildet den Arbeitsschwerpunkt dieser SHK-Stelle. Eine Literaturrecherche soll bestehende Lösungsansätze offen legen. Daneben ist das Einbringen neuer Ansätze aus fachfremden Gebieten durchaus erwünscht. Alle Ansätze sollen charakterisiert und abschließend hinsichtlich ihrer Eignung bewertet werden. Angesprochen sind insbesondere Studenten der Elektrotechnik, des Maschinenwesens (Fügetechnik) und der Chemie.
Umfang
nach Vereinbarung
Beginn ab Juli 2011
Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Max Frömmig
Raum: BAR E/68
Telefon HA: 42510
Hochzuverlässige 3D-Mikrosysteme
Inhalt
Im Rahmen der Nachwuchsforschergruppe Hochzuverlässige 3D-Mikrosysteme sind verschiedene Themen zur Charakterisierung von 3D-Packages und deren Aufbau- und Verbindungswerkstoffen (Lote & Polymere), zur Entwicklung neuer Aufbau- und Verbindungstechnologien sowie der Begleitung von Experimenten mit Simulation und Prozessfolgesimulation zu bearbeiten. Dabei entsteht eine Vielzahl von Aufgaben, welche für Dich einen interessanten Einblick in die aktuelle Forschung und einen Zugang zu interessanten Themenfeldern für Deine Studien- oder Diplomarbeit ermöglichen. Du kannst Deine Kenntnisse aus Vorlesungen zur Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT), Hybridtechnik, Messtechnik, Visuellen Inspektion, Zerstörungsfreien Prüftechnik (ZfP), Werkstoffwissenschaft (WW), Chemie, Konstruktion, Technischen Mechanik (TM), Feinwerktechnik (FWT), Numerischen Simulation (FEM), Programmierung, Fertigungssysteme ODER Optimierung nutzen und um praktische Erfahrungen erweitern.

Umfang
nach Vereinbarung
Beginn ab sofort
Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Karsten Meier
Raum: BAR I/68
Telefon HA: 36594
Lotcharakterisierung unter dynamischer Beanspruchung
Inhalt
Im Rahmen der Nachwuchsforschergruppe Hochzuverlässige 3D-Mikrosysteme wird für die Vorbereitung und Durchführung von Experimenten zur Charakterisierung des mechanischen Verhaltens von Lotwerkstoffen bei höheren Verformungsgeschwindigkeiten eine studentische Hilfskraft gesucht.
Die Vorbereitung umfasst die Herstellung von Lotzugproben mittels Gießen sowie die Applikation von Dehnungssensoren auf den Proben. Schwachstellen in der Vorbereitungsprozedur sind ggf. zu identifizieren und durch Neugestaltung des Ablaufs oder Anpassung der Werkzeuge zu beseitigen. Das Design (3DCAD) und der Aufbau einer modifizierten Probe kann ebenso Bestandteil der Tätigkeit sein.
Die Versuchsdurchführung umfasst neben der zerstörenden Prüfung der Lotproben die Erfassung und anschließende Speicherung sämtlicher Versuchsdaten und deren Auswertung. Auch die Begutachtung der Brucheigenschaften der getesteten Lotproben mittels Mikroskopie ist zu absolvieren.Kenntnisse in technischer Mechanik, Werkstoffkunde und Konstruktion sind wünschenswert. Der Umfang der Wochenstunden kann individuell (auf Wunsch bis 19 h/Woche) geregelt werden.


Umfang
bis 19 h/Woche
Beginn ab sofort
Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Karsten Meier
Raum: BAR I/68
Telefon HA: 36594